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Das Wohnheim bietet mit dem schönen Grundstück, dem auf die Bedürfnisse seiner Bewohner zugeschnittenen Gebäude und der aufwändigen Ausstattung der Wohn- und Gemeinschaftsräume beste Bedingungen für seine 48 Bewohner. Wohnheim
... können wir alle offenen Fragen besprechen. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit zu einem Rundgang durch unser Heim. Bitte vereinbaren Sie einen Termin mit uns. Kontakt
Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung und der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales wurde in Berlin - Lichtenrade das Modellprojekt "Caritas - Wohnheim für Schwerstmehrfachbehinderte" geschaffen.
Einzigartig ist die Verbindung einer Pflegeeinrichtung mit pädagogischen und therapeutischen Förderangeboten. Betreuung Therapie
Jeder Mensch ist einmalig als Person und besitzt eine ihm von Gott gegebene unverfügbare Würde. Im St. Elisabeth-Haus können Menschen mit schwerstmehrfachen Behinderungen so leben, dass ihre Würde und Individualität geschützt ist. Konzept
Am 1. Juli 1999 eröffnete der Neubau des St. Elisabeth-Hauses Lichtenrade. Das Wohnheim wurde speziell für die besonderen Bedürfnisse seiner schwerstmehrfachbehinderten Bewohner geplant und gebaut. Es befindet sich auf einem 22.000 m2 großen, parkähnlichen Grundstück.
Auf einem Teil des Geländes entsteht gerade unser Erlebnisgarten mit vielen Angeboten für Spiele, Freizeitgestaltung und Naturerfahrungen. Unser derzeit noch provisorisch errichteter Kräutergarten wird hier integriert und zu einem "Garten der Sinne" für behinderte Menschen erweitert.
Ganz in der Nähe ist das Zentrum von Lichtenrade mit Geschäften, Cafes und dem städtischen Nahverkehr. Die katholische Kirche Salvator schließt sich direkt an das Gelände an. Auf dem Gelände befindet sich außerdem die Zahnbehandlungsstelle für Behinderte des Bezirksamtes Tempelhof/Schöneberg sowie die Stadtteilbibliothek. Weiterhin ist hier eine Außenstelle der Marianne-Cohn-Schule, einer Sonderschule für geistig Behinderte, angesiedelt.
Alle Bewohner unseres Hauses leben in hellen, geräumigen Einzelzimmern. Je acht Bewohner leben in einer der insgesamt sechs Wohngruppen zusammen.
Jede Wohngruppe hat ein großzügiges Wohnzimmer mit integrierter Küche und großem Balkon sowie ein Pflegebad.
Im Erdgeschoß befindet sich ein großer Saal für Veranstaltungen uind Feste. Außerdem befinden sich hier Räume für Musiktherapie und Ergotherapie und ein Besprechungszimmer.
In der 2. Etage ist ein Snoezelraum eingerichtet, in dem den Bewohnern in entspannter Atmosphäre Wahrnehmungsangebote gemacht werden können.
"Jeder Mensch ist einmalig als Person und besitzt eine ihm von Gott gegebene unverfügbare Würde."
Daraus ergibt sich die Verpflichtung, menschliches Leben vom Anfang bis zum Ende, von der Empfängnis bis zum Tod, zu achten, zu schützen und, wo Not ist, helfend zu begleiten.
Im St. Elisabeth-Haus können Menschen mit schwerstmehrfachen Behinderungen so leben, dass ihre Würde und Individualität geschützt ist.
Als Christen sehen wir jeden Menschen als Ebenbild Gottes. Er ist von ihm ins Leben berufen. Sein Menschsein ist unabhängig von den unterschiedlichen, physischen, psychischen und geistigen Fähigkeiten, es ist ein Geschenk. In unserem christlichen Menschenbild sind von daher Unvollkommenheiten, Begrenztheiten, Erlebnisse des Scheiterns und Mißlingens nicht nur akzeptabel, sondern bedeutsame Merkmale seines Wesens.
Dies gilt auch in besonderer Weise für Menschen mit schweren und schwersten Behinderungen. Sie sind ganz auf unsere Menschlichkeit angewiesen.
Wir erhalten vielfältige Unterstützung von der Salvator-Gemeinde im Pfarrverband Lichtenrade.
Unsere Mitarbeiter nehmen die Fähigkeiten, Wünsche und Vorlieben der Bewohner ernst. Wir bieten in einem geschützten Rahmen Hilfe und Unterstützung zur Bewältigung des Alltags und zur Erfüllung individueller Bedürfnisse. Wir orientieren uns dabei an dem Pflegemodell von Monika Krohwinkel: "Aktivitäten und existentielle Erfahrungen des täglichen Lebens" (AEDL).
Abgeleitet aus dem Leitbild und Konzept der Einrichtung werden in der Pflege Standards zur Qualitätssicherung eingesetzt. Den Bewohnern wird ein lebenslanges Wohnrecht geboten. Wir wollen den Bewohnern unseres Hauses auch im Alter liebevolle Pflege, Zuwendung und Begleitung zukommen lassen.
Bei den Bewohnern des Hauses handelt es sich um schwerstmehrfachbehinderte Menschen, die aufgrund von körperlichen, geistigen und psychischen Beeinträchtigungen auf ständige Hilfe angewiesen sind.
Die Betreuung umfaßt die Pflege, Förderung und Begleitung der Bewohner. Besonders wichtig sind uns hierbei die Kommunikation, die Gestaltung der Beziehungen, das Eingehen auf die Individualität jedes einzelnen sowie die Erfahrung von menschlicher Nähe in der Gemeinschaft.
Die ärztliche Versorgung der Bewohner erfolgt durch niedergelassene Ärzte, die je nach Bedarf ins Haus kommen.
Für Sicherheit sorgen eine Schwesternrufanlage sowie die behindertengerechte Ausstattung aller Räume, Sanitäranlagen und Tür- bzw. Fenstersicherungen.
In regelmäßig, mindestens einmal pro Jahr pro Bewohner, stattfindenden Fallbesprechungen wird eine Betreuungsplanung aufgestellt bzw. die bestehende überprüft. Hieran nehmen außer den Wohngruppenmitarbeitern die Pflegedienstleiterin, die Mitarbeiter des begleitenden Dienstes sowie die Pädagogische Mitarbeiterin teil.
Die Mitarbeiter der Wohngruppen sind je zur Hälfte pflegerische oder pädagogische Fachkräfte und arbeiten als multiprofessionelles Team zusammen – jeder mit der ihm eigenen Qualifikation und seiner besonderen Erfahrung.
Alle im normalen Tagesablauf anfallenden Arbeiten werden von jedem Mitarbeiter ausgeführt.
Behandlungspflegemaßnahmen werden nur von anerkannten Pflegefachkräften durchgeführt. Es wird gewährleistet, daß in jeder Schicht mindestens eine Pflegefachkraft im Dienst ist.
Der Personalschlüssel im Früh- und Spätdienst beinhaltet eine 1:1-Betreuung, also 8 Stellen für 8 Bewohner. Zusätzlich werden Pflegefachkräfte in der Nacht eingesetzt, weil die Art und Schwere der Behinderungen der Bewohner auch nachts eine umfassende pflegerische Betreuung notwendig macht.
Die Mitarbeiter nehmen regelmäßig an Fort- und Weiterbildungen teil. Sie sollen zur Erweiterung ihres Fachwissens dienen und durch die Umsetzung in der Arbeit den Bewohnern zugute kommen.
Neben der Einzelförderung bieten die Therapeuten auch Gruppentherapie für die Bewohner an.
Unsere beiden Musiktherapeutinnen fördern durch das Singen und Musizieren in der Einzel- oder Gruppentherapie die psychischen, emotionalen und motorischen Fähigkeiten der Bewohner.
Die Musik kann die Stimmungslage der Bewohner begleiten oder auch beeinflussen und die Beziehungsfähigkeit fördern, indem sich der Therapeut z. B. mit frei improvisierter Musik ganz auf den Bewohner einstellt, dessen Äußerungen aufgreift oder indem er z. B. gemeinsam mit dem Bewohner spielt.
Die Ergotherapeutin wendet spezifische Methoden heilpädagischen Handelns an. Neben der persönlichen intensiven Beziehung stehen weitere Konzepte für die Förderung zur Verfügung:
Beides wird auf Rezept der Krankenkassen von niedergelassenen Praxen durchgeführt.
Die jeweiligen Fachärzte verschreiben diese Behandlungen regelmäßig für unsere Bewohner.
Als Teil des Begleitenden Dienstes haben wir seit Juli 2001 eine interne Tagesstätte in unserem Heim.
Diese bietet für unsere Bewohner Tagesbetreuung mit Beschäftigungsangeboten, und zwar für feste Gruppen (max. 5 Bewohner) am Vormittag sowie für offene Gruppen am Nachmittag.
Das breite Freizeitangebot der Tagestätte für unsere Bewohner umfaßt:
Diese internen Angebote sind insbesondere für die Bewohner ohne externen Förder- oder Schulplatz wichtig.
Die Inhalte der Gruppenangebote am Vormittag sind auf die speziellen Bedürfnisse der Mitglieder abgestimmt.
Am Nachmittag können sich alle Bewohner nach Lust und Laune in der Tagesstätte einfinden. Das Nachmittagsangebot steht unter einem bestimmten Motto bzw. einer Aktivität, welche sich wöchentlich wiederholt. Zum Beispiel:
Das Angebot der umfassenden aktivierenden Pflege und sozialen Betreuung umfaßt auch Fördergruppen.
In kleinen Gruppen können gezielt Fähigkeiten der Bewohner entdeckt, entwickelt und gefördert werden.
Da die Besucher der internen Fördergruppen aus verschiedenen Wohngruppen kommen, erweitert sich so der Erfahrungsraum der Bewohner. Sie lernen andere Bewohner und Mitarbeiter kennen.
Die Fördergruppen haben unterschiedliche Schwerpunkte.
Die Gruppe "Spür - Sinn" zielt auf den Bereich der Wahrnehmung. Es werden Angebote gemacht, die die unmittelbare Sinneserfahrung ansprechen, d. h. Hören, Sehen, Schmecken, Riechen, Fühlen. Inhaltlich orientiert sich die Gruppe an den Jahreszeiten und versucht so, den Bewohnern Naturerleben zu ermöglichen und einen Bezug zur Außenwelt herzustellen.
St. Elisabeth-Haus Lichtenrade
Behindertenpflegewohnheim
Briesingstr. 22
12307 Berlin
S-Bahn S2: Bahnhof Lichtenrade
Bus Linien 175, 179, 275: Haltestelle Bahnhofstr.
(030) 7404-1
(030) 7404-252